Ratgeber · KI im Team

KI-Inventar im kleinen Unternehmen: Eine Anwendung gemeinsam prüfen.

Ein brauchbares KI-Inventar beschreibt Anwendungen, nicht nur Werkzeugnamen. Es verbindet Zweck, vorgesehene Eingaben, Verantwortung, Ergebnisprüfung und offene Fragen, damit ein Team die nächste Entscheidung nachvollziehbar treffen kann.

Mit einer konkreten Anwendung beginnen

Wählen Sie zunächst einen einzelnen, überschaubaren Zweck. Ein fiktiver Beispiel-Eintrag lautet: „KI-01: Einen bereits veröffentlichten Veranstaltungstext kürzen.“ Als Eingabe dient nur der öffentliche Ausgangstext. Eine benannte Person vergleicht den Entwurf anschließend mit dem Original und prüft Datum, Ort und Aussage.

Der Eintrag ist damit keine pauschale Freigabe. Er macht sichtbar, was vorgesehen ist und welche Frage noch entschieden werden muss, etwa welche Kontoeinstellungen für diesen Einsatz gelten.

Eine einfache Inventarstruktur

Ausgabe gegen die Quelle prüfen

Ein Team sollte die Ausgabe anhand vorher festgelegter Kriterien prüfen. Bei einem gekürzten öffentlichen Text können das Vollständigkeit, richtige Termine und unveränderte Kernaussagen sein. Wird eine interne oder sensible Datenart geplant, muss der Einsatz gesondert bewertet werden; dieses Beispiel erteilt dafür keine Freigabe.

Aus dem Eintrag eine Arbeitsregel machen

Eine kurze Arbeitsregel kann festhalten: „KI-01 bleibt vorgeschlagen, bis die offenen Fragen zu Konto und Eingaben geklärt sind. Vor einer Veröffentlichung vergleicht die benannte prüfende Person die Aussagen mit dem Original.“ Nach Änderungen am Werkzeug oder am Ablauf wird der Eintrag erneut angesehen.

Häufige Fragen

Muss jedes KI-Werkzeug einzeln dokumentiert werden?

Für die praktische Übersicht ist die konkrete Anwendung der bessere Ausgangspunkt als nur der Produktname. Ein Werkzeug kann für mehrere Zwecke mit unterschiedlichen Eingaben und Prüfungen eingesetzt werden.

Was passiert mit einer noch offenen Einstellung?

Die offene Frage bleibt sichtbar und erhält eine zuständige Person sowie einen nächsten Prüftermin. Eine ungeklärte Einstellung wird nicht stillschweigend als Freigabe behandelt.

Ist ein KI-Inventar eine rechtliche Freigabe?

Nein. Es ist eine organisatorische Arbeitsgrundlage. Rechtliche, vertragliche und technische Anforderungen müssen für den jeweiligen Einsatz gesondert geprüft werden.

Das Arbeitspaket KI im Team beschreibt den passenden Arbeitsumfang. Preise und weitere Grenzen stehen in der Angebotsübersicht.